Warum mir Promi-Veganer tierisch auf die Eier gehen!

Ich habe nichts gegen Veganer – und ich glaube so geht es jedem Fleischesser – sofern sie mir mit ihren Essgewohnheiten und der einhergehenden „Bekehrung“ nicht auf den Sack gehen. Andreas „Bär“ Läsker – Manager der Gruppe „Die Fantastischen Vier“ – ist so ein Veganer, der mir tierisch auf die Eier geht. Er ist der Prototyp dessen, was Jürgen von der Lippe einmal so treffend als „Vegeterroristen“ bezeichnet hat:

Für ihn ist Fleisch essen Mord, nicht nur an den verspeisten Tieren sondern an der gesamten Welt. Andersdenkende gibt es für Andreas „Bär“ Läsker nicht, nur moralisch kluge Vegetarier und barbarische, fleischfressende Untermenschen.

Ärger um Frank Zanders Weihnachtsgans

Wie jedes Jahr zu Weihnachten serviert Schlagersänger Frank Zander wenige Tage vor Weihnachten in einem Berliner Hotel 3000 Obdachlosen Gänsekeulen. Das schmeckt dem strikten Veganer und Stuttgarter Andreas Läsker überhaupt nicht und pöbelt auf dem Facebook-Äther gegen Zander:

Ganz toll, Herr Zander. Das bedeutet, viele hundert Gänse mussten ihr Leben lassen. Aber jetzt ist er wieder ein Held. Die Obdachlosen hätten sich auch über vegane Buletten mit dunkler Soße, Rotkohl und Kartoffelknödel gefreut. Und über einen Mandelmilch-Zimtpudding hinterher. Und kein Tier hätte sterben müssen.

Es mag sein, dass die Freude über vegane Buletten auch groß gewesen wäre – doch über Gänsekeulen ist sie es mit Sicherheit auch. Einen guten Gedanken, der Wille Weihnachten auch denen zu schenken, die es sich nicht leisten können und zugleich eine 22-jährige Tradition derart plump niederzumachen ist nicht die feine Art. Menschenleid darf nicht mit dem Leid geschlachteter Tiere aufgewogen werden.

Die Rolle der BÜNDNIS-Grünen als „Moralapostel“

Obwohl sie auf dem Bundesparteitag in Hamburg 2014 die Abkehr vom „Veggie Day“ beschloss, befeuern die Bündnis-Grünen den Diskurs weiterhin subtil. Mit realitätsfernen Forderungen, wie die Abschaffung der Massentierhaltung wird eine schmutzige Assoziation zur industriellen Tierquälerei aufgebaut. Doch wie der SPIEGEL veranschaulicht, bedeuten große Herden nicht automatisch Tierquälerei.

Begriffe wie „Öko“ und „Bio“ verknüpft der Verbraucher automatisch mit glücklichen Tieren und „artgerechter Haltung“, freilaufenden, zufriedenen Tieren, die ihre arteigenen Bedürfnisse ausleben können und nicht zum bloßen „Nutztier“ degradiert werden. Doch diese Verknüpfung ist fatal: weder „Öko“ noch „Bio“ stehen für „glückliche Tiere“ und auch von „artgerechter Haltung“ beim Biobauern kann keine Rede sein. Die Lebensbedingungen der Tiere unterscheiden sich nicht wesentlich von denen der Tiere in der konventionellen Massentierhaltung, ihr „Plus“ sind nur einige Zentimeter mehr Lebensraum.

Und wer allen Ernstes behauptet, Landwirtschaft könne in unserer heutigen Gesellschaft auf Viehnutzung verzichten, ohne Hunger und Not zu produzieren, ist nicht von dieser Welt.

Abwehrreaktion gegen Bessermenschen!

Dass renitente Vegetarier ständig versuchen, Fleischessern ihre Ernährungsweise aufzuzwingen, löst bei mir nur eines aus: Dass ich allein aus Renitenz gegen das Diktat zur Protest-Wurst greife. Ich gehe sogar noch einen Meter weiter: Ich ertappe mich immer wieder, dass wenn ich einen Veganer treffe, ich fast dasselbe empfinde, wie wenn ich an den Zeugen Jehovas, bei Scientology oder einem LIES!-Stand vorbeigehe.

Leute, hört endlich auf anderen Menschen penetrant eure Essgewohnheiten um die Ohren zu hauen und sie zu bekehren. Stellt Euch an den Herd, kocht etwas und bringt es unter die Brücken.

Jeder soll nach seiner Façon selig werden.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s